Pfotenpflege und Krallenschneiden


 

Pflege der Ballenhaut

 

Die Ballenhaut sollte regelmäßig kontrolliert werden, da sie neben Rezeptoren für Temperatur und Vibration auch viele Schweißdrüsen enthält. Diese produzieren ein Sekret, das die Pfoten griffig macht und dem Hund besseren Halt gibt.

 

Hunde zeigen oft deutlich, wenn mit ihren Pfoten etwas nicht stimmt:

  • Knabbern oder Lecken an den Ballen kann auf Fremdkörper oder Hautirritationen hinweisen.
  • Betroffen sind mehrere Pfoten? Dann könnte eine Allergie oder ein Parasitenbefall die Ursache sein.

Pflege der Pfotenbehaarung

 

Manche Hunde haben starken Haarwuchs zwischen den Zehen, wo sich Schmutz, Verfilzungen oder Fremdkörper verfangen können. Dadurch kann es zu Entzündungen kommen.

Daher sollte die lange Pfotenbehaarung regelmäßig geschnitten werden – am besten vom Fachmann, da die Arbeit präzise und das Verletzungsrisiko hoch ist.

 

Warum ist Krallenschneiden wichtig?

 

Haushunde laufen oft auf Teppichen, glatten Böden oder weichem Untergrund, sodass sich ihre Krallen nicht von selbst abnutzen. Werden sie zu lang, kann das schmerzhaft werden. Manche Hunde versuchen sogar, das Problem selbst zu lösen – und reißen sich dabei schlimmstenfalls die ganze Kralle heraus.

 

Regelmäßige Kontrolle schützt vor Verletzungen

 

  • Zu lange Krallen können einreißen, brechen oder sogar ins Fleisch wachsen.
  • Besonders die Wolfskrallen (fünfte Zehe an den Vorderpfoten oder Afterkrallen an den Hinterbeinen) neigen dazu, einzuwachsen und Entzündungen zu verursachen.
  • Hundekrallen enthalten Nerven und Blutgefäße, weshalb beim Schneiden besondere Vorsicht geboten ist – vor allem bei dunklen Krallen.